Feb 18

Mit oder ohne www. – Was ist besser für meine Website?

#Plug-In#SEO#URL#www

Die eigene Website mit oder ohne www. anzeigen zu lassen ist für viele erst Mal eine Frage des persönlichen Geschmacks. Auf die Suchmaschinenoptimierung hat die Wahl keine direkten Auswirkungen. Aber es ist wichtig, sich für eine Variante zu entscheiden!

Keine SEO-Vorteile mit oder ohne www.

Auf SEO hat die Wahl mit oder ohne www. per se keine Auswirkungen. Das hält auch Google domain preference (www or non-www) so fest. Wichtig ist nur, dass du dich für eine Variante entscheidest.

Denn was Google nicht mag ist sogenannter „Duplicated Content“, sprich doppelter Inhalt. Darauf reagieren Suchmaschinen wie Google hyperallergisch.

Google hat zwar Möglichkeiten dies technisch zu erkennen. Mit dem Festlegen einer URL für deine Website schließt du eine mögliche doppelte Indizierung durch Google aber mit Sicherheit aus.

www. versus nicht-www.

Für welche Option du dich entscheidest ist natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Bedenke aber, viele Menschen sind es gewohnt ein www. vor die Internetadresse zu setzen. Was in puncto Benutzerfreundlichkeit ein kleiner Pluspunkt für eine www.-Domain ist.

Ein, zwei technische Vorteile bringen www.-Domains gegenüber sogenannten „naked domains“ auch noch mit sich. Am Ende vom Text gehen wir näher darauf ein.

Zeig deine URL-Präferenzen

Zuallererst stelle in deinen Website-Einstellungen klar, wie deine Website im Internet angezeigt werden soll.

Für WordPress Websites geht das so:

  1. Melde dich im Backend an.
  2. Gehe zu Einstellungen >> Allgemein
  3. Dort trägst du die gewünschte WordPress-Adresse (URL) mit oder ohne www ein.

Google Search Console

Dann gehe zur Google Search Console. Sofern du das noch nicht gemacht hast, richte dir dort ein Konto ein und füge deine Website als Property hinzu.

Klicke rechts oben beim Zahnrad-Icon auf den Dropdown Pfeil und klicke auf den Unterpunkt Website-Einstellungen.

Dort in der Google Search Console wähle deine bevorzugte Domain-Anzeige aus.

301-Weiterleitung für die nicht bevorzugte Domain

Hast du dich für eine Variante entschieden z.B. für die Varianten mit www., dann richte für die Domain ohne www. eine 301-Weiterleitung ein.

Eine 301-Weiterleitung signalisiert dem Webserver, dass die Seite dauerhaft verschoben (engl. moved permanently) wurde. Damit leitet der Webserver alle Anfrage ohne www. auf die bevorzugte Variante mit www. weiter.

Eine solche 301-Weiterleitung ist auch aus SEO-Sicht zu empfehlen. Denn, sie schmeckt auch Google. Matt Cutts, Head of Googles Webspam-Team, hat selbst dazu Stellung bezogen.

„Eine 301-Weiterleitung habe demnach keinen höheren Dämpfungsfaktor als es ihn für Links gibt.“

(Matt Cutts, Head of Googles Webspam-Team)

Wie macht man eine 301-Weiterleitung für WordPress?

Das wichtigste zuerst. Stell sicher, dass du ein vollständiges Backup von deiner Seite gemacht hast. Ist das erledigt, kannst du loslegen!

Option 1) Per Code in der Datei .htaccess.

Zu empfehlen ist eine 301-Weiterleitung bei WordPress in der Datei .htaccess zu setzen. Dazu musst du lediglich drei Zeilen Code eintragen.

Am Einfachsten erreichst du die .htaccess Datei über dein FTP-Programm bzw. Web-FTP-Zugang.

Öffne die .htaccess-Datei und füge diese drei Zeile Code hinzu. Dann wird jeder Besucher und auch Google selbst durch den 301 Redirect automatisch zur gewünschten Adresse weitergeleitet.

Wer seine Seite mit www. festlegen möchte verwendet diesen Code in der .htaccess

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www.deine-domain.at$
RewriteRule ^(.*)$ http://www.deine-domain.at/$1 [R=301,L

Ergebnis: deine-domain.at >> www.deine-domain.at

Wer seine Seite ohne www. festlegen möchte verwendet diesen Code in der .htaccess

RewriteEngine OnRewriteCond %{HTTP_HOST} !^www.deine-domain.at$RewriteRule ^(.*)$ http://deine-domain.at/$1 [R=301,L]

Ergebnis: www.deine-domain.at >> deine-domain.at

Fertig! Hast du das richtiggemacht, werden aller Website-Besucher und auch Google durch die 301-Weiterleitung automatisch zur festgelegten Adresse weitergeleitet.

Option 2: Mit WordPress Plugins

Der für einige vielleicht komfortablere Weg ist das Setzen einer 301-Weiterleitung mithilfe von WordPress Plugins.

Redirection Plugin

Das Redircetion Plugin hilft Weiterleitungen, wie die 301-Weiterleitung, zu setzen und darüber hinaus auch 404-Fehler ausfindig zu machen.

Simple 301 Redirects (Einfache 301 Weiterleitungen) Plugin

Die Installation von Plugins wirkt sich im Normalfall immer etwas negativ auf die Ladezeit einer Websiteaus. Aus diesem Grund eine 301-Weiterleitung per .htaccess Eintrag grundsätzlich die bessere Variante.

Mehr technische Flexibilität mit www.-Domains.

Mehr Flexibilität hast du auf alle Fälle mit der www.-Domain. Das mag für die meisten Website-Betreiber nicht relevant sein. Sobald die Website wächst und groß wird, kann es aber Vorteile haben.

Manchmal ist es für Hosting-Provider erforderlich den Traffic einer Website von einem fehlerhaften Server auf einen funktionierenden umzuleiten. Diese Einstellungen werden mittels DNS CNAME Records getätigt. Naked Domains haben keine CNAME Records.

Auch beim Unterdrücken von Cookies tut man sich mit www.-Seiten leichter. Im Fall einer nicht-www. Domain, werden bei den meisten gängigen Website Optimierungen und Browser Einstellungen Cookies auch auf alle Subdomains geschickt, was den Zugang zu statischen Inhalten verlangsamen oder das Caching negativ beeinflussen kann.

Wenn du dich für die genaueren technischen Inhalte interessierst, dann lese hier diesen Artikel.

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