Oct 21

Online-Shop Optimierung: 10 Tipps für mehr Umsatz in deinem Shop

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Zwischen 96 und 98 Prozent der Österreicher, Deutschen und Schweizer haben 2020 online eingekauft. Zu diesem Ergebnis kommt der E-Com Report DACH 2020.

Eine ganze Menge, nicht wahr? Und du möchtest mit deinem Online-Shop ebenfalls davon profitieren.

Wir geben dir in diesem Beitrag 10 Tipps für die Optimierung deines Online-Shops, um in Zukunft noch mehr Umsatz zu generieren.

 

1. Mit SEO sichtbar und auffindbar werden

Um in der Google Suche sichtbar und auffindbar zu werden, empfehlen wir dir gezielt und systematisch organische Sichtbarkeit in Form von Google Rankings aufzubauen.

Wie? Überlege dir zuallererst zu welchen Themen, Kategorien und Keywords du im Internet gefunden werden möchtest. Dann versuche das in eine SEO-optimierte und nutzerzentrierte Webshop-Struktur (Sitemap) zu übersetzen.

Anschließend definierst du im Rahmen eines Keyword-Mappings, relevante Keywords für die jeweiligen Seiten. Jetzt mach dich daran exzellenten Content zu schaffen.

Zu guten Webshop-Content gehören lebendige, überzeugende und SEO-optimierte Inhalte wie Produktbeschreibungen, Kategorietexte, Produktfotos und Videos.

Hast du herausragenden Content kreiert, wende dich der On-Page Optimierung zu. Damit hast du ideale Grundlagen für Sichtbarkeit in den Suchmaschinen geschaffen.

 

2. Landing-Pages für Zielgruppen erstellen

Vielen Online-Shop Betreiber vernachlässigen es völlig, die frühen Phasen einer typischen Customer-Journey anzusprechen. Wer sich in den Phasen des sich Inspirierens, Entdeckens und Abwägens mit ersten Touchpoints ins Spiel bringt ist klar im Vorteil.

Je nach Produkt musst du potentielle Käufer auf deinen Shop, deine Brand und deine Produkte überhaupt einmal aufmerksam machen. Umso mehr, wenn es sich um eigene, wenig bekannte oder gar neue Produkte handelt.

Dazu eignen sich Landing-Pages. Darauf kannst du dein Produkt umfassend präsentieren, erklären und die Zielgruppe von den Vorteilen überzeugen. Du mußt in Schritt eins die Nachfrage nach deinen Produkten erst einmal selbst stimulieren.

Bedenke in diesem Zusammenhang, dass deine Produkte vielleicht für unterschiedliche Zielgruppen in Frage kommen. Diese möchten, unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse, auch unterschiedlich angesprochen und adressiert werden.

Angenommen du verkaufst gesunde, vegane Smoothies & Riegel in deinem Online-Shop? Klar, daran sind Veganer interessiert. Aber vielleicht auch Leute, die einen schnellen, gesunden Snack fürs Büro suchen. Und vielleicht auch Sportler, die gerne den Berg hinauf gehen, strampeln oder klettern oder einfach nur schnell hinunter rauschen.

 

3. Für Vertrauen sorgen

Schau dir deinen Online-Shop aufmerksam an und überlege wie vertrauenswürdig dieser auf dich wirkt. Oder besser noch, lass es andere Personen für dich machen.

Würden sie hier online einkaufen? Falls nein, welche Bedenken haben sie?

Wichtig ist dabei auf alle Fälle ein modernes, sauberes und professionelles Webdesign. Eben das, was der Shop-Besucher optisch sieht.

Dass du als Shop-Betreiber von deinen Produkten überzeugt bist ist klar. Das ist jeder Online-Shop Betreiber auf dieser Welt. Deine Marketingtexte wissen viele Online-Shopper demgemäß auch realistisch einzuordnen.

Behaupten obendrein viele zufriedene Kunden und Testimonials, dass dein Angebot und deine Fulfillment gut ist, bringt das nochmals eine völlig andere Vertrauensebene mit hinein.

Auch offizielle Online-Shop Gütesiegel, Auszeichnungen, Partnerlogos und Trust Badges sind in ihrer vertrauensbildenden Wirkung auf Webshop-Besucher nicht zu unterschätzen.

Auch Fallstudien oder Kundenerfahrungen können sinnvoll sein. Zusammenfassend lässt sich sagen: Sorge für ausreichend Social Proof und Social Trust in deinem Shop. Wer dies prominent einsetzt, ist z.B. der Online-Shop 0815.

 

4. Knappheit & Dringlichkeit schaffen

Es sind ganz grundlegende Mechanismen menschlichen Verhaltens. Was knapp ist, ist wertvoll. Was zeitlich beschränkt ist, ist begehrenswert.

Setze diese Trigger gezielt ein, sofern sich deine Produkte dazu eignen. Überleg dir ganz gezielte Aktionen mit denen du Knappheit und Dringlichkeit künstlich stimulierst.

Viele erfolgreiche Online-Shops setzen diese Mechanismen erfolgreich ein. So auch e-Commerce Primus Amazon. Deiner eigenen Kreativität sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt.

 

5. Schnelle Ladezeiten sicherstellen

Hast du gewusst, dass

  • über 50% der Online-Konsumenten nach nur 3 Sekunden eine Website verlassen und
  • 80 % dieser Kunden nie wieder zurückkehren?

So Untersuchungen von Google und hier Vouchercloud.

Deshalb sind schnelle Ladezeiten ein ganz zentraler Faktor für nennenswerte Online-Umsätze und hohe Conversion-Raten. Ladezeiten über 2, 3 Sekunden kostet dich bares Geld. Am Desktop und nochmals mehr mobil am Smartphone.

Entscheidend für schnelles Laden sind unterschiedlichste Faktoren. So zum Beispiel die Wahl der e-Commerce Software, Programmierung & Set-Up, Hosting, aber auch so Dinge wie die Dateigrößen deiner Bilder.

Egal ob du WooCommerce, Shopify oder eine andere Shop-Software im Einsatz hast, dein Webshop muß schnell und sauber laden. SaaS e-Commerce-Plattformen wie beispielsweise Shopify haben hier Vorteile.

Wie es um deine Shop Ladezeiten bestellt ist, kannst du mit z.T. kostenlosen Page-Speed Tests wie Google PageSpeed, GTMetrix & Co leicht selbst herausfinden.

Sofern dein WooCommerce-Shop ordentlich bremst, kann dir unser Blogpost “WordPress Seite langsam? Die Top-10 Faktoren für langsame WordPress Websites” weiterhelfen.

 

6. Design & Nutzerfreundlichkeit hoch halten

Den Titel des Web-Usability Bestsellers “Don’t make me think” von Steve Krug kannst du als Leitsatz und Maßstab für deine Shop-Usability heranziehen. Nutzer sollen nicht großartig nachdenken müssen.

Gutes Webdesign ist einfach. Es schafft Klarheit, Übersichtlichkeit und Orientierung für den Shop-Besucher. Die Navigation ist intuitiv und die Nutzer werden verständlich durch den Shop geführt.

Du bist dir nicht sicher, wie nutzerfreundlich dein Shop ist? Dann bitte 10 Menschen darum, deinen Shop auf Benutzerfreundlichkeit zu testen. Vorsicht: Je näher dir diese Personen stehen, desto milder und wohlwollender zumeist ihr Urteil. Das ist zwar gut gemeint, bringt dich aber nicht wirklich bedeutend weiter.

Besonderes Augenmerk soll dem Checkout-Prozess zukommen. Dort wird letztendlich entschieden, ob der User den Kauf abbricht oder erfolgreich zu Ende bringt.

Der Checkout-Prozess soll in Zeiten von Apps & 1-Click Payment so einfach und kurz wie nur möglich sein und dennoch alle relevanten Informationen und Optionen vollständig abdecken.

Analysiere dazu regelmäßig die Daten in deinem Webanalyse-Tool und versuch den Checkout-Prozess laufend zu optimieren, wenn’s nötig ist.

Übrigens: Warenkorbabbrecher mußt du nicht erfolglos von dannen ziehen lassen. Sprich sie so schnell wie möglich wieder an. Zum Beispiel über gezielte Remarketing Kampagnen oder automatisierte E-Mails.

 

7. Die beliebtesten und häufigsten Bezahlarten anbieten

Zur Frage des beliebtesten bzw. am häufig verwendeten Zahlungsmittel im DACH-Raum gibt es unterschiedliche Befragungen und Untersuchungen.

Doch eines ist fast immer gleich. Kauf auf Rechnung ist die Methode, die die meisten Online-Shopper aus Österreich, Deutschland und der Schweiz am liebsten verwenden würden. Doch sie wird vergleichsweise selten angeboten.

Gleich danach kommen sogenannte E-Wallet Dienste wie Paypal oder etwa Skrill.

Am häufigsten wird, vor allem in Österreich und der Schweiz, mit der Kreditkarte online bezahlt. Danach folgen zumeist Kauf auf Rechnung und E-Wallets.

Stelle sicher, dass du in deinem Shop sowohl die beliebtesten, als auch häufig verwendeten Zahlungsmethoden anbietest.

Immer beliebter werden auch One-Click-Payments wie PayPal Express oder Amazon Payments, die auf bereits hinterlegte Kundendaten zurückgreifen und das Bezahlen sehr einfach machen. Gerade für Mobile Shopping sind diese Bezahlmethoden sehr beliebt.

Wenn dir das Ausfallrisiko bei Kauf auf Rechnung zu hoch ist, kannst du auf die Dienste von Payment-Anbietern wie Klarna zurückgreifen. Klarna Rechnung erlaubt dir, deinen Kunden den Kauf per Rechnung anzubieten – und zwar ohne Risiko für dich, da Klarna Reklamationsabwicklung und Chargebacks handhabt.

 

8. Nicht zur Kontoeröffnung zwingen

Je nach Studie ist der Grund, ein Kundenkonto eröffnen zu müssen, zumeist unter den Top-3 der meistgenannten Gründe für Warenkorbabbrüche.

Der Kontoerstellungsprozess ist für zirka ein Drittel aller Online-Shopper zu mühsam. Viele möchten ihre persönlichen Daten auch nicht preisgeben.

Vor allem Erstkäufer hält der Faktor, ein Konto eröffnen zu müssen, vermehrt ab in diesem Shop zu kaufen. Sie suchen einfach einen anderen Online-Shop.

Klar, wenn der Käufer kein Kundenkonto anlegt, fehlen dir als Webshop-Betreiber wichtige Kundendaten. Dafür kann die Gastbestellung deinen Umsatz und deine Conversion-Rate merklich erhöhen. Hier musst du abwägen.

Wir empfehlen dir auf alle Fälle deinen Shop-Besuchern anzubieten, als Gast bestellen zu können bzw. Express-Checkout Möglichkeiten wir Paypal Express oder Amazon Pay in Anspruch nehmen zu können.

 

9. Um Bestandskunden kümmern

Ein oftmals vernachlässigtes Potential für mehr Umsatz im eigenen Online-Shop ist, die eigenen Bestandskunden anzusprechen. Dabei ist dies wesentlich einfacher und günstiger, als neue Kunden zu akquirieren.

So fand der Adobe Digital Index Bericht heraus, dass sich Bestandskunden viel besser für weitere Käufe motivieren und aktivieren lassen. Während die Erfolgsrate bei Bestandskunden bei 60 bis 70 Prozent liegt, ist sie bei Neukunden lediglich bei 5 bis 20 Prozent.

Kümmere dich also um deine bestehenden Kunden. Überlege dir maßgeschneiderte Angebote für sie. Du kennst ihre Kaufhistorie, ihre Präferenzen, ihre Größen uvm.

Sei aufmerksam und gratuliere zum Geburtstag. Schicke Gutschein-Codes in Newslettern aus. Es gibt unzählige Möglichkeiten, dich in Erinnerung zu rufen.

Damit schaffst du Kundenbindung und wiederkehrende Umsätze von Bestandskunden in deinem Shop.

 

10. Online-Marketing nutzen

Der Online-Markt ist heutzutage in den meisten Branchen heiß umkämpft. Darüber hinaus gibt es große Online-Marktplätze wie Zalando, Otto und vor allem Amazon, der alleine bei uns mehr als 50 Prozent des gesamten e-Commerce Umsatzes abgreift.

Gerade auch für die Online-Riesen ist Suchmaschinenmarketing ein zentraler Hebel für ihr gigantisches Wachstum. So gab Amazon Deutschland laut Nielsen im Jahr 2018 alleine 239 Millionen Euro für Suchmaschinenwerbung aus. Das ist mehr als die Hälfte des gesamten Werbebudgets.

Mit Performance Marketing Maßnahmen gelingt es dir, sehr schnell kaufbereite Zielgruppen auf deinen Shop zu bringen. Es gibt im gesamten Marketingkosmos nach wie vor keine effektivere Methode, kaufbereite Zielgruppen zu erreichen.

Denn wenn jemand aktiv in Suchmaschinen nach Produkten und Dienstleistungen sucht, stimmt nicht nur das Zielgruppen-Targeting, sondern vor allem auch das Timing. Der richtige Zeitpunkt ist jetzt.

Teil einer Online-Marketing Strategie für deinen Shop können, je nach Produkten und Zielgruppen, Google Ads & Google Shopping Kampagnen sein, aber auch Werbeanzeigen auf Facebook, Instagram oder Pinterest oder Influencer Marketing.

Auch Remarketing ist im Online-Marketing ein wichtiger Faktor, um Umsatz und Conversion Rate zu erhöhen. Es ist zumeist um sehr viel kostengünstiger und liefert einen höheren ROI.

Eine professionelle und durchdachte Online-Marketing Strategie darf in keinem Online-Shop fehlen. Sie sind meist ein großer Hebel, um den Umsatz in einem Online-Shop ordentlich zu erhöhen.

 

 

FAZIT: Aktivität, Optimierung und Sichtbarkeit sind grundlegend für mehr Umsatz

Wir hoffen du hast in unserem Beitrag den einen oder anderen Tipp und die eine oder andere Idee für die Optimierung deines Online-Shops mitnehmen können.

Wichtig als Online-Shop Betreiber ist es, seinen Shop auf allen Ebenen, von Design, über Technik bis Content, laufend zu verbessern.

Um nennenswerte Umsätze zu erzielen, ist für die allermeisten Online-Shops eine überlegte und effektive Online-Marketing Strategie notwendig.

Einen Online-Shop zu launchen und zu meinen damit ist’s getan, ist ein Trugschluss. Dafür ist die Wettbewerbsintensität in den meisten Branchen & Produktkategorien einfach schon zu stark.

Also bleibe aktiv, sorge für Online-Sichtbarkeit und optimiere bedächtig und laufend. Nur so, kannst du deine Online-Umsätze und deine Conversion-Rate im eigenen Online-Shop laufend steigern.

MAWEO ist zertifizierter Google Partner

MAWEO ist offizieller Google Partner. Dabei wird man direkt von Google selbst zertifiziert. Als Google Partner Agentur verfügen wir über nachgewiesene Expertise und Professionalität bei Google Ads & Suchmaschinenmarketing.

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