Nov 20

WooCommerce vs. Shopify: Welches Shopsystem ist das Beste für dich?

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WooCommerce oder Shopify? – Für viele Webshop-Betreiber eine ganz entscheidende Frage, auf die es oftmals nur schwer eine Antwort zu finden gibt. Mit diesem Blogbeitrag wollen wir dir ein bisschen auf die Sprünge helfen und Licht ins Dunkle bringen. Wie gehen wir momentan mit dem Thema “Webshops” um? Welche Systeme empfehlen wir? Und was ist unsere High-End Lösung?  Genau das erfährst du hier.

Katalog-Shopping, Teleshopping, alles schon lange out und dann hat uns auch noch Corona eine ganze Weile einen Strich durch unsere monatlichen Shopping-Eskapaden im nächstgelegenen Einkaufszentrum gemacht. Wer dadurch profitiert hat? Der Online-Handel, ob WooCommerce oder Shopify, er boomt!  Er hat sich zwar davor auch schon großer Beliebtheit erfreut, aber  seit 2020 und Covid-19 geht es erst so richtig los. Die Pandemie hat ganz klar gezeigt:  Es ist wichtig, den digitalen Verkauf nicht zu vergessen. 

Wie wir von MAWEO versucht haben, Unternehmen in Zeiten wie diesen zu unterstützen, findest du übrigens hier.

 

WooCommerce – der Platzhirsch in Österreich

Viele Shops basieren auf dem beliebten Shopsystem “WooCommerce”, einer Erweiterung des Blog Systems “WordPress”. WordPress selbst gilt als das meist-verbreitete Content-Management-System der Welt. Es überrascht also nicht, dass auch WooCommerce sich großer Beliebtheit erfreut, zumal es auch noch sehr benutzerfreundlich ist. 

WordPress-Kenner haben meistens keine Probleme damit, auch mit WooCommerce zurechtzukommen. Blogsystem und Shopsystem sind von der Bedienung ähnlich aufgebaut und benutzerfreundlich. Und WooCommerce selber ist, wie auch WordPress, kostenlos.

Dennoch gibt es bei WooCommerce einige Tücken. Auch, wenn das Anlegen und Verwalten von Produkten mit etwas Übung nicht allzu schwierig ist, ist die Installation doch eine Herausforderung. Hosting und Domain müssen selber organisiert und Bezahlarten konfiguriert werden. Dazu benötigt man noch ein passendes Design-Template und vermutlich auch noch einige Erweiterungen (Plugins).

Diese Erweiterungen sollten bei WooCommerce genau unter die Lupe genommen werden. Für WooCommerce gibt es tausende Plugins – und viele davon funktionieren auch sehr gutEs gibt aber kein Kontrollorgan für diese Plugins. Deshalb passiert es immer wieder, dass Erweiterungen mit schlechter Qualität installiert werden. Dazu kommt, dass die meisten Erweiterungen die Ladezeiten des eigenen Shops verlangsamen. Sie sollten also auch regelmäßig geupdatet werden. Ansonsten können Sicherheitslücken entstehen. 

Ist ein WooCommerce-Shop von Beginn an nicht professionell aufgesetzt, kann es häufig schon nach kurzer Zeit zu Problemen kommen. Der Shop wird langsam, Fehlermeldungen häufen sich und die Käufe bleiben aus

Vielleicht gewinnt auch deshalb das Shopsystem Shopify immer mehr an Beliebtheit. In Österreich  hatte WooCommerce in den Google Such-Trends noch bis vor Kurzem die Nase vorne. Im weltweiten Vergleich  hat Shopify WooCommerce schon vor Jahren in puncto Suchtrends überholt. Der Vergleich ist in den beiden Grafiken zu sehen. 

Shopsysteme Vergleich

Datenquelle: Google Trends

Aber was ist Shopify überhaupt?

Shopify ist ein Shopsystem, welches sich in den letzten Jahren steigender Beliebtheit erfreut. Während WooCommerce eben nur eine Erweiterung zu WordPress darstellt, ist Shopify ein eigenständiges System. Shopify ist auf den Betrieb von Onlineshops spezialisiert.

Dabei funktioniert Shopify als sogenannte “Software as a Service”. Das bedeutet, dass das Hosting und laufende Updates der Software von Shopify übernommen werden. Dafür bezahlt man eine Grundgebühr.

Das Setup eines Shopify-Shops ist sehr simpel. Mit wenigen Klicks kann man sich ein passendes Design auswählen. Man kann erste Produkte anlegen und damit beginnen, diese zu verkaufen. Auch die Bezahlung erfolgt über Shopifys eigene Checkout-Seite

Wie bei WooCommerce sind viele spezielle Funktionen nur mithilfe von Add-Ons realisierbar. Diese sind qualitativ zwar meistens gut, kosten aber auch etwas. 

Schwieriger wird es dann, wenn man das Design seines Shopify-Shops individuell anpassen möchte. Man hat zwar Möglichkeiten, mit Shopifys eigener Programmiersprache das Design des Shops zu bearbeiten. Eine 100%ige Freiheit über sein Design hat man dadurch aber nicht.

Shopify als Headless Lösung

Für Design-Feinschmecker gibt es dafür aber eine Lösung. Shopify bietet nämlich auch eine sogenannte API-Schnittstelle an. Diese Schnittstelle ermöglicht es, wichtige Shopdaten (wie zum Beispiel Produktdaten) auch außerhalb von Shopify zur Verfügung zu stellen. 

Mit einem modernen JavaScript-Framework können diese Daten dann ausgelesen und dargestellt werden. Beispiele dafür sind ReactJS oder VueJS. Dem Design sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Moderne JavaScript-Frameworks sind sehr vielseitig – und vor allem sind sie schnell

Gerade im e-Commerce Bereich sind schnelle Ladezeiten entscheidend. Studien legen nahe, dass schon eine erhöhte Ladezeit um nur 100 Millisekunden ausreicht, um 1% der möglichen Kunden zu verlieren. Damit haben schnelle Webshops einen klaren Wettbewerbsvorteil –  hier zählt im wahrsten Sinne des Wortes jede Sekunde.

Dieser Wettbewerbsvorteil ist aber natürlich nicht kostenlos. Die Umsetzung eines “Headless Shopify Shops” ist deutlich komplexer als die Umsetzung eines herkömmlichen Webshops. Das gilt vor allem dann, wenn ein individuelles Design umgesetzt wird. 

Klar, individuelles Design mit hoher Qualität kostet in allen Lebensbereichen mehr, als vergleichbare Produkte von der Stange oder mit niedrigerer Qualität. 

Welche Lösung ist die Beste für mich und meinen Webshop?

Das lässt sich leider nicht pauschal sagen. Natürlich ist die Headless-Lösung nicht für jedes Unternehmen notwendig. Vielleicht reicht ein WooCommerce- oder Shopify-Shop für dich auch vollkommen aus. Oder vielleicht machen Magento oder Shopware mehr Sinn für dich.

Am besten besprechen wir deine Anforderungen und dazu die optimale Lösung für dich bei einem kostenlosen Beratungsgespräch. Melde dich einfach, per Telefon, E-Mail, ganz egal, wir freuen uns auf dich!

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